Arawaza Cup in Halle: Wertvolle Erfahrungen auf hohem Niveau
 

Beim Arawaza Cup 2026 in Halle (Saale) am 25. und 26. April wurde deutlich: Das war kein gewöhnliches Turnier – es war die letzte große Standortbestimmung vor der Weltmeisterschaft in Polen. Entsprechend hochklassig war die Konkurrenz. Genau in diesem Umfeld stellten sich unsere Athleten der Herausforderung – bereit, sich mit den Besten zu messen und ein Zeichen zu setzen.


Mit Arian Boland Bakhsh, Fabio Münch, Karina Haiduc und Victor Gschwind ging ein starkes Team an den Start – und jeder Einzelne von ihnen lieferte Momente, die Mut machen für das, was kommt.


Karina zeigte in der U12 eindrucksvoll, welches Potenzial in ihr steckt. Mit zwei souveränen Siegen marschierte sie entschlossen durch die ersten Runden. Im Halbfinale dann ein Duell auf Augenhöhe – ein Kampf, der an Spannung kaum zu überbieten war. Mit 3:2 Flaggen musste sie sich denkbar knapp der späteren Turniersiegerin geschlagen geben. Doch anstatt daran zu zerbrechen, bewies sie mentale Stärke: Im Kampf um Bronze ließ sie keinen Zweifel mehr aufkommen und sicherte sich verdient den 3. Platz. Ein starkes Signal – und ein Vorgeschmack auf das, was bei der Deutschen Meisterschaft in zwei Monaten möglich ist.


In der U16 erwischte Arian keinen optimalen Start. Zwei kleine technische Fehler entschieden einen Kampf, der enger war, als es das Ergebnis von 4:1 vermuten lässt. Eine Niederlage, die schmerzt – aber genau solche Momente sind es, die zukünftige Sieger formen.
Fabio hingegen zeigte sich in Topform. Mit zwei klaren Siegen kämpfte er sich selbstbewusst bis in die dritte Runde. Dort musste er sich denkbar knapp mit 3:2 gegen den späteren Drittplatzierten geschlagen geben. Eine Leistung, die zeigt: Fabio ist mehr als konkurrenzfähig auf diesem Level.


In der U18 dominierte Victor seine ersten beiden Kämpfe eindrucksvoll mit 5:0 – ein klares Statement. Erst im weiteren Verlauf musste er sich einem starken Gegner geschlagen geben, der später ebenfalls auf dem Podium stand. Auch hier zeigt sich: Die Spitze ist greifbar nah.


Dieses Turnier hat eines klar gemacht: Das Team ist da. Die Qualität ist da. Was noch fehlt, sind Kleinigkeiten, die über Sieg oder Niederlage entscheiden. Und genau hier beginnt jetzt die eigentliche Arbeit.


Mit klarem Blick auf die Schwachstellen, mit harter Arbeit im Training und mit dem unbedingten Willen, sich zu verbessern, wird dieses Team stärker zurückkommen. Hungriger. Präziser. Gefährlicher.


Ein großer Dank gilt den Eltern, deren Unterstützung die Grundlage für all das bildet, sowie den Betreuern vor Ort. Ebenso ein besonderer Dank an die Trainer Egor Schröder und Rayan Ziza, die das Team intensiv vorbereitet haben und nun den nächsten Entwicklungsschritt einleiten werden.

Die Richtung ist klar.

Die Motivation ist größer denn je.

Und das nächste Kapitel wird kein knappes sein.

Rayan Ziza